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08.06.2026
12:00 Uhr
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Stratoshark analysiert Systemereignisse direkt auf dem Host. Unter Linux erfasst es Syscalls in Echtzeit, auf anderen Plattformen untersucht es Capture-Dateien.

Stratoshark analysiert Ereignisse auf Betriebssystemebene und schließt damit eine Lücke bei der Analyse von Fehlern und Sicherheitsvorfällen. Sein Zwilling Wireshark hat sich für die Untersuchung von mitgeschnittenem Netzwerkverkehr bewährt, jedoch fehlte bislang eine vergleichbare Transparenz für Ereignisse im Betriebssystem.
Nur mit dem systematischen Aufzeichnen von Ereignissen und der anschließenden gezielten Auswertung entdeckt man potenzielle Angriffe und löst Störungen auf. Und erst eine umfassende Datenerfassung und intelligente Filtermechanismen ermöglichen eine effiziente Analyse.
Hier setzt Stratoshark an. Das Open-Source-Projekt der Wireshark-Stiftung macht Systemaufrufe unter Linux, Windows, macOS und in Cloud-Umgebungen detailliert analysierbar (unter macOS ist keine Aufzeichnung möglich). Je nach Betriebssystem funktioniert es jedoch unterschiedlich und arbeitet mit Hilfswerkzeugen, etwa ProcMon unter Windows. Der Artikel erklärt den Aufbau von Stratoshark und zeigt den Praxiseinsatz an drei Beispielen unter Linux, Windows und in Amazon Web Services (AWS).